Wissenswertes über das Führungszeugnis

Bei Stellenausschreibungen wird ein Führungszeugnis, das man ebenso als Strafregisterbescheinigung und Strafregisterauszug bezeichnen darf, immer öfter verlangt. Und das nicht nur für spezifische Stellenangebote und Jobs, sondern auch zunehmend für Arbeiten, bei welchen man auf den ersten Blick die Strafregisterbescheinigung nicht erwarten würde. Allerdings ist das Dokument für einige Jobs ein unverzichtbares Muss, damit von dem Bewerber die reine Weste auf den Prüfstand gestellt und diese in schriftlicher Form untermauert wird.

Was muss man in einem Strafregisterauszug vorweisen können?

Führungszeugnis

Eine reine West ist natürlich im Idealfall das beste Resultat. Wenn ein Führungszeugnis von dem künftigen Arbeitgeber verlangt wird, möchte dieser wissen, mit was für einen Bewerber er es letztlich zu tun hat. Auch will der mögliche Vorgesetzte einsehen, ob und welche es Vorstrafen aus der Vergangenheit gibt. In einer Strafregisterbescheiniung, das die Justizbehörde aus Bonn ausstellt, werden die Jugendstrafen, Delikte jeglicher Art eingetragen, welche die Gerichte verhängt haben. Wenn jedoch alles gut verlaufen ist und keinerlei Vorstrafen bestehen, verfügt der Strafregisterauszug über den gewünschten Vermerk: Keine Eintragungen. Sämtliche Vorstrafen von allen in Deutschland lebenden Bürgern vermerkt man beim Bundesamt für Justiz. Es können zwar ein paar Vorstrafen aus der polizeilichen Strafregisterbescheinigung erneut nach dem Ablauf des Verjährungszeitraums entnommen werden, jedoch bleiben sie bei der Justizbehörde allgegenwärtig. Spätestens in dem erweiterten Strafregisterauszug tauchen sie wieder auf. Ist beides notwendig, was bei bestimmten Berufszweigen häufig vorkommt, werden diese Vergehen dennoch zum Vorschein kommen.

Bei welchen der Jobs wird nach der Strafregisterbescheinigung gefragt?

Prinzipiell werden die Führungszeugnisse von den Arbeitgeber verlangt, bei welchen man beruflich oder ehrenamtlich mit Babys, Kindern und Jugendlichen zu tun hat. Dasselbe gilt allerdings ebenso bei Arbeiten, bei welchen der vertrauensvolle und oft tägliche Umgang von Beträgen und Kassen gegeben ist, zum Beispiel bei Kassierern und Bankangestellten. Wer bei der Polizei arbeitet oder einer anderen Behörde, muss dort auch sein Führungszeugnis vorzeigen.